Eine Freundin von nem Freund von mir studiert Biotechnik. Als Nebenjob untersucht sie, dank ihrer im Studium erlangten Fachkompetenz, Schimpansensperma aus dem Amazonas-Urwald. Die Schimpansenpopulation in selbigem Großhain sank in den letzten Jahren nämlich rapide. Es wird vermutet, daß die Schimpansen zu wenig Tinte im Füller haben oder ihre Kampftaucher- Schnelleinsatztruppen zu wenig Proviant für Ihr Rennen zum Affenweibchenei einpacken. Der aufmerksame Leser fragt sich hier natürlich: Wie kommt die besagte Freundin eines Freundes an selbigen, milchigtrübigen Mannessaft heran? – Der Postbote bringt ihn in kleinen Döschen in einem unscheinbaren Paket. Und wie kommt das Pelztier-Ejakulat in die kleinen Plastikbehälter? Ausgebildete Biologen, die jahrelang im Studium die schwersten Stoffwechselwirkungen, Enzymzerfallsketten und Gentohuwabohen in ihre Schädel gewemst haben, robben in Tarnkleidung durch das chlorphyllschwangere Dickicht und kratzen das klebrige Objekt der Begierde aus Astlöchern. Schimpansen haben nämlich die drollige Angewohnheit, sich an den Körperöffnungen knorriger Urwaldbewohner zu vergehen.
Meiner Mitbewohnerin und mir gingen beim gemeinsamen Frühstück angedenk der erwähnten Tatsachen die Gedanken wie vom Affen gebissen durch. Wir hatten ja schon von einigen bizarren Praktiken im Bereich der Humanmasturbation gehört, wie zum Beispiel der Angewohnheit des Freundes eines Freundes (Name verfremdet) von mir, der sich gerne Mal zwei blutjunge, weichgeklopfte Schnitzel zwischen die Heizungslamellen steckte und es selbigen dort ordentlich besorgte. Doch die Astlochmethode erweiterte unseren bis dato begrenzten Horizont um ein Vielfaches. Was finden die Schimpansen nur an den hölzerenen Lustgrotten? Was hat die Borke, was das treue Schimpansenweibchen nicht hat? Der Bollerwagen unserer Fantasie rumpelte über schlammige Pfade und kam schließlich mit einem lauten Schmatzen in einem Beet aus Moos und Schleimpilzen zum Stehen. Vielleicht sind die Astlöcher in den immerfeuchten Tropen von ganz anderem Kaliber, vielleicht werden sie durch Schleimpilz- und Moosbewuchs zu feuchtfröhlichen Libidotempeln, die es an Gefühlsechtheit und Anschmiegsamkeit mit jedem mammalen Unterleib aufnehmen können. Vielleicht hat der enorme evolutionäre Druck, der im tropischen Regenwald zur Ausbildung einer hirnerweichenden Artenvielfalt geführt hat, aber auch eine regelrechte Nahrungskette, ein libidöses Ökosystem enstehen lassen.
Man führe sich nur einmal die Ernährungsgewohnheiten der Blattschneideameisen vor Augen, die in ihren unterirdischen Behausungen auf vorgekautem Blattmatsch einen proteinreichen Pilz züchten und selibigen verspeisen. Das findige Insektenvolk erzeugt zudem mittels auf auserwählten Chitinpanzern gedeihenden Schimmelpilzen ein Antibiotikum, welches die Blattpilzgärten vor Fremdpilzbefall schützt.
Daher liegt es auch im Breich des Möglichen, daß übermäßig intelligenzbegabte Nistvögle, wie Artverwandte des heimischen Spechts, an den Eingängen zu ihren schnabelgezimmerten Behausungen Schleimpilz- oder Mooskulturen anlegen, um selbige Öffnungen für die Penetration attraktiver zu machen. Denn warum sollte der Specht fleißiger als der Kuckuck sein? Möglicherweise nutzt der gemeine Amazonas-Specht den Hormonstau der Primaten für seine Zwecke. Denn immerhin haben 2-6 ml menschliches Ejakulat laut Wikipedia 5 Kilokalorien (Wikipedia), was dem Brennwert von stattlichen 2 1/2 TicTac entspricht (Ferrero). Und so recken sich in den immerschlüpfrigen Tropen junge Amazonasspechthälse nicht nach den Rachen ihrer würgenden Erzeuger, sondern nach versteiften Schimpansengliedern.
Wir Hobbybiologen nennen solch eine symbiotische Beziehung Protokooperation: Die lockere Beziehung zwischen verschiedenen Arten (Wikipedia) – in diesem Fall wohl eine fast zu lockere Beziehung (Ex-Kardinal Papst „Paparazzi“ Ratzinger aka Benedikt XVI).
17. August, 2007 um 7:39
[...] Beutel bekommen haben. Wo wäre die Menschheit heute, wenn die Sintflut anno sowieso nicht alle triebgesteuerten Ungläubigen unserer Gattung ertränkt hätte? Da herrschte doch bestimmt ein Hauen und Stechen, Mord und [...]
20. August, 2007 um 11:07
[...] werden: -Der ZDF Science-Fiction Nacht. Leider habe ich nur die ersten Minuten von Planet der Affen aus dem Jahre ‘68 durchgestanden. Selbigen empfand ich als Kind als eine Offenbarung, da er [...]