Ich bekenne mich rückhaltlos und hemmungslos zum Artenschutz. Nicht nur aus moralischen, sondern auch aus ästhetischen Gründen. Der tropische Regenwald mit seinem bunten Strauss verschiedenster Lebewesen erwärmt mein Herz. Er ruft uns mit der ganzen Kraft seiner Lunge zu: „Es ist okay, anders zu sein. Für jedes lebenshungrige Wesen gibt es auf diesem Planeten einen Platz, an dem es glücklich herumtollen kann.“ Aber was tun, wenn der Lebenshunger nachlässt? Sollten Arten, die sich gegen das Überleben wehren, dazu gezwungen werden? Säuselt der Bambushain nicht ab und zu auch: „Aussterben ist zwar langweilig, aber okay?“
Pandabären stopfen täglich so viele blausäurehaltige Bambusschößlinge in sich hinein, daß sie eigentlich schon alle tot sein müssten. Wie zum Hohn hat das Leben dem Panda eine gewisse (mehr…)
