Wild mäandrierend fegen meine Fingerkuppen über die Klaviatur. Dur pickt sich der weisse Flügel Tomatenscheiben aus dem knackfrischen Scherbenhaufen und zischt sie sich durch seinen Resonanzboden. Ein scharfes Ziselieren aus dem geschlossenen Klangkörper scheucht das dösende Kasiergemüse in der Loge auf. Mit mollglühenden Saiten schweisse ich den Paradiesapfel wieder zusammen. Pattati, Pattata. Die Nachtschattengewächse auf den billigen Plätzen rascheln unruhig in ihren Sesseln. Atemlos beobachten sie, wie die Tomate wie neu aber ungelenk zwischen Korpus und Deckel hervorquillt und dumpf auf die Planken klatscht. In Extase werfe ich mein offenes Haar hin und weg, Strähnen verdichten sich zu schwülstigen Ranken. Aus dem wabernden Oberholz (mehr…)